Ausnahmen
Ausgeschlossen von den Anforderungen der Novelle der Energiesparverordnung sind jedoch sämtliche Wintergärten, die nicht mindestens 4 Monate im Kalenderjahr als Wohnraum genutzt werden, wenn sie nicht im Rahmen ihrer Nutzung auf mindestens 12 Grad Celsius beheizt werden, um beispielsweise empfindlichen Pflanzen auf diese Weise ein unbeschadetes Überwintern zu ermöglichen und sofern sie nicht mindestens eine Nutzfläche von 15 Quadratmetern aufweisen.U-Werte
Die Novelle verpflichtet Wintergartenbesitzer ab 1. Mai 2014 außerdem zur Einhaltung bestimmter sogenannter U-Werte. Der U-Wert oder Wärmedurchgangskoeffizient gibt dabei an, wie viel Wärme das Glas des Wintergartens von innen nach außen passieren kann. Bei Wintergärten darf der U-Wert ab 1. Mai 2014 daher 2,00 W/(qm K) nicht mehr überschreiten. Im Falle von Sonderverglasungen eines Wintergartens liegt der Grenzwert für U ab dem 1. Mai 2014 bereits bei 1,60 W/(qm K). Zu beachten ist dabei, dass die angegebenen U-Werte nicht nur für die Verglasungen, sondern für die gesamte Konstruktion eines Wintergartens gelten. Dies betrifft auch Randverbund und Profilkonstruktion. Professionell arbeitende Wintergartenfachbetriebe orientieren sich bei der Bauausführung daher längst an U-Werten von maximal 1,1 W/(qm K).Primärenergiebedarf
Sofern der Wintergarten dabei jedoch Bestandteil der beheizten Gebäudehülle eines Neubaus ist oder über mehr als 50 Quadratmeter Nutzfläche verfügt, so verlangt die Novelle der Energiesparverordnung ab 1. Mai 2014 vom Besitzer den Nachweis des Primärenergiebedarfs des Wintergartens nach DIN EN 832, DIN EN 4108 und DIN V 18599. Verstöße gegen die Energiesparverordnung gelten bei Wintergartenbesitzern als Ordnungswidrigkeit.Mehr zum Thema Wintergarten und Technik unter: http://www.sunshine.de/technik/aluminium-schweisstechnik.html
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