Dienstag, 27. August 2013

Unterbalkonmontage eines Wintergartens

Wintergärten sind nach wie vor sehr beliebt. Aus diesem Grund werden sie häufig auch noch nachträglich an ein Haus gebaut. Oft kommt es dabei vor, dass der passende Bauplatz für diesen direkt unter einem Balkon ist. Wenn dies der Fall ist, dann spricht man von einer Unterbalkonmontage.

Bild: Sunshine GmbH
Generell sollte man vor dem Bau gewisse Punkte beachten. Zum einen sollte man die spätere Höhe des Wandanschlusses berechnen und diese mit der Höhe des Balkons abgleichen. Falls die geplante Höhe zu hoch ist, sollte man um planen bzw. wenn möglich den Balkon als Teil des Daches integrieren. Dies kann jedoch relativ aufwendig sein. Am einfachsten und besten ist es, wenn zwischen dach bzw. Wandanschluss des Daches und dem darüber liegenden Balkon eine Lücke ist. Zudem sollte das Dach wenn möglich schräg abfallen, damit sich kein Wasser zwischen Dach und Balkon sammeln kann. beim Verdunsten könnte dieses Wasser für permanente Feuchtigkeit im Beton oder Holz des Balkons sorgen und diesen marode werden lassen.

Wenn man den Balkon in die Dachkonstruktion des Wintergartens integrieren will, dann sollte man dies vorher berechnen. Dies ist sehr selten möglich. Wenn, dann kann man dies vornehmen, wenn ein geschlossenes Flachdach für den Wintergarten geplant ist. In diesem Fall ist eine Integration ohne große Probleme nötig, sofern das spätere dach den Balkon nicht als stützendes Element verwendet und dieser zu stark belastet wird. Bei einer Integration in ein Glasdach sollte man sich auch über ästhetische Aspekte Gedanken machen. Meist sieht dies nicht sehr ansprechend aus. Dennoch kann man sich bei der Planung darüber konkret Gedanken machen. Generell ist also eine Unterbalkonmontage ohne große Probleme möglich, sofern ein paar Punkte beachtet werden.

Zusammenfassend:

  • Spätere Höhe des Dachanschlusses mit Balkonhöhe abgleichen
  • Dach sollte abfallend sein, um Feuchtigkeit zu vermeiden
  • Überlegen Balkon zu integrieren
Bild: Sunshine Wintergärten GmbH 

Freitag, 23. August 2013

Ein Wintergarten - Zimmer mit Ausblick

Ein Wintergarten ist ein wahres Paradies und es ist kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen für einen Wintergarten entscheiden. Dabei sollte jedoch ein Wintergarten gut überlegt sein, denn dieser macht nicht nur viel Arbeit, sondern auch schon bei der Planung müssen unterschiedliche Faktoren genau unter die Lupe genommen werden. Doch oftmals lohnt sich der gesamte Aufwand, wenn dann ein wunderschöner Schneetag im heimischen Wintergarten verbracht werden kann und einfach die schöne Natur genossen wird, ohne dass einen kalt wird.

Die Vor- und Nachteile eines Wintergartens

Natürlich bietet ein Wintergarten viele Vorteil und auch Nachteile. Damit man schon vorher entscheiden kann, ob ein Wintergarten zum eigenen Zuhause passt, sollten diese Vor- und Nachteile abgewogen werden. Es ist sinnvoll genau zu schauen, welche Möglichkeiten es gibt und ob ein Wintergarten wirklich das Richtige ist. Erst dann sollte sich an die Planung des Wintergartens gemacht werden.

Die Vorteile:

  • Ein Wintergarten ist perfekt um zu entspannen und Ruhe zu finden.
  • Pflanzen können über den Winter hindurch im Wintergarten zwischengelagert werden. Somit stehen sie an der Sonne, aber müssen nicht gegen die Kälte ankämpfen.
  • Es ist sehr angenehm an kalten Tagen im warmen Wintergarten zu sitzen und die Natur zu genießen, ohne das man nass wird oder kalt.
  • Ein Wintergarten kann vielfältig gestaltet werden. Mit Essbereich, Pflanzenecke, Bibliothek oder Wellnessoase.

Die Nachteile:

  • Ein Wintergarten ist nicht kein klassischer Wohnraum und sollte auch als dieser nicht genutzt werden. Da die Glasflächen besonders im Winter viel unnötige Energie verbrauchen und durchgeheizt werden müssen, kommt ein großer finanzieller Aspekt auf einen zu.
  • Besteht der Wintergarten komplett aus Glas, dann benötigt dieser einen Sonnenschutz über die Sommermonate.

Worauf sollte beim Wintergarten geachtet werden?

Schon beim der Planung gibt es vieles zu beachten und es ist am besten, sich vorher mit einem Fachmann auseinanderzusetzen. Auch bei Sonderwünschen hilft die Nachfrage bei einem Profi oftmals weiter.



Bilder: Sunshine Wintergarten GmbH

Montag, 29. Juli 2013

Relaxoase Wintergarten

Beispiel: Schwimmbadüberdachung

Für die meisten Menschen hat die Wohnqualität einen immer höheren Stellenwert. Das hat mit den gewachsenen Ansprüchen an modernes Wohnen und mit der Notwendigkeit zu tun der immer enger getakteten Arbeitswelt eine Möglichkeit der Entspannung entgegenzusetzen.

Wintergärten - hoher Komfort und Oasen der Erholung
Sie sind sehr beliebt, ziehen die Blicke anderer magisch an, sind sonnendurchflutet und stellen einen ganz besonderen Luxus dar. Man kann sie idealerweise bereits mit der Planung des Hauses/der Wohnung vorsehen oder nachträglich errichten. Größe, Bauweise und Nutzungsart variieren und sind dem jeweiligen Bedarf, den baulichen/städtebaulichen Gegebenheiten und den einsetzbaren Investitionsmitteln anzupassen.
Aus Sicht der angestrebten Nutzung kann man Wintergärten unterteilen nach einer ganzjährigen und nicht ganzjährigen Bewohnbarkeit. Letztere lassen sich wiederum unterscheiden nach kalte (unbeheizte) Wintergärten (Temperatur im Winter zwischen zirka O°C und 12°C) und mäßig warme Wintergärten, die bis zu einem bestimmten Grad beheizbar sind (bis ca.17°C). Sie können auch im Winter vielfältig genutzt werden, so zum gelegentlich Aufenthalt, für bestimmte Freizeit- und Erholungsaktivitäten, zum Überwintern von lieb gewonnenen, aber auch tropischen und subtropischen Pflanzen, als Standort für ein Aquarium u.v.a.m.

Highlight Wohnwintergarten
Er stellt eine sehr exklusive Komfortsteigerung dar und ist eine Relaxoase der besonderen Art. Wohnwintergärten sind ganzjährig beheiz- und nutzbar. Ihre größten Vorzüge sind:
  • Sie besitzen Wohntemperatur und benötigen keine Absperrung zu anderen Wohnräumen. Das Sonnenlicht kann optimal für Wellness, Licht und Heizzwecke genutzt werden. Sie verbessern attraktiv und oft großzügig die Wohnqualität
  • Diese Wintergärten können beliebig möbliert und mit fast allen Pflanzen bestückt werden
  • Sie sind in hohem Maße wertbeständig und steigern den Wiederverkaufswert der Immobilie
Für Wohnwintergarten gelten Bauvorschriften. Es gibt v.a. Anforderungen an Dämmung und Belüftung. Wer die Möglichkeit besitzt, sollte sich für einen modernen Wohnwintergarten entscheiden. Interessenten wird geraten sich eingehend von seriöse Fachfirmen und dem zuständigen Bauamt beraten lassen.

Bild: http://www.sunshine.de

Dienstag, 25. Juni 2013

Überschwemmter Wintergarten

Aus aktuellem Anlass informiert dieser Artikel über die möglichen Folgeschäden eines überschwemmten Wintergartens, beispielsweise durch Hochwasser, und was es bei einer Sanierung zu beachten gilt.

Nach einer Überschwemmung kann das Wasser von wenigen Zentimetern, aber bis knapp unter die Decke stehen bzw. gestanden haben.

Das Problem ist dabei in erster Linie nicht das Wasser, wenn es im Raum steht, sondern die Feuchtigkeit, die Zurückbleibt. Zusätzlich kann es sein, dass sehr viel Schlamm und Dreck mit eingespült werden. All dies setzt sich ab und zieht unter Umständen in Wände, Fugen und andere Öffnungen. Es können einige mögliche Folgeschäden daraus entstehen. Zum einen kann Feuchtigkeit Schimmel auslösen, sofern man den Raum nicht schnellstmöglich trocknet. Dazu eignen sich für Wände sogenannte Bautrockner.

Die Bedeutung des U-Wertes beim Wintergarten

Als U-Wert bezeichnet man den Wärmedurchgangskoeffizienten im Bauwesen. Er wird in W/(m²K) angegeben. Bei Verglasungen dient der Messwert als Kennzahl, wie viel Wärmeverlust von der Außenglasscheibe über den mit Luft oder Gas gefüllten Zwischenraum zur Innenglasscheibe entsteht. In anderen Worten bezeichnet der U-Wert die Leistung, die an der Außenscheibe aufgebracht werden muss, um einen Temperaturunterschied von 1 Kelvin konstant zu halten.

  • Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Glases.
  • Je höher der Wert, desto schlechter ist die Dämmeigenschaft des Materials.
    FineArt-Wintergarten Sunshine.de

Verglasungen mit gutem U-Wert speichert die Wärme im Wintergarten länger, da diese umgekehrt auch nicht so schnell wieder nach außen verloren geht. Der U-Wert beschreibt allerdings nicht die Wärmespeicherung. Dies ist nur ein damit verbundener Effekt.
Um die Wärmedämmung von Fenstern zu messen, werden zwei verschiedene U-Werte berechnet. Der UG beschreibt die Dämmqualität der Verglasung, während der UW-Wert zusätzlich zur Glasscheibe auch Rahmen und Rahmenverbund in die Berechnung einfließen lässt. Für Kaufentscheidungen sollte daher immer der zweite Wert herangezogen werden.

Der U-Wert sollte bei Verglasungen den Wert von 1,2W/m²K nicht überschreiten, was in etwa einer doppelt verglasten Scheibe entspricht. Da viele Wintergärten heutzutage als Wohnraum genutzt werden (wovon viele Experten abraten), bedarf es einer erhöhten Heizleistung. Bedenkt man, dass Massivziegelwände einen U-Wert von durchschnittlich 0,26W/m²K aufweisen, so ist ein Wintergarten ein besonders schlechter Wärmespeicher. Wird der Wintergarten für Wohnzwecke genutzt, so sind Verglasungen mit U-Werten von 0,8W/m²K zu bevorzugen. Zusätzlich empfehlen sich Raumabtrennungen zum eigentlichen Wohnbereich um im Winter die Heizkosten möglichst niedrig zu halten. Ein geringerer U-Wert geht allerdings nur mit einer Dreifachverglasung einher, die gleichzeitig mit einer komplexeren Wintergartenkonstruktion verbunden ist. Für die Planung des Wintergartens sollte beachtet werden, dass nicht nur Kälte über den Wintergarten eindringt. Im Sommer heizt sich der Wintergarten bei höheren U-Werten schnell auf und dient als Energielieferant.